Entwicklung und Fertigung in Aulendorf, Baden-Württemberg

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4N-GALAXY by IT Electronic Service
Lösungsbereich 03 · Digitalisierung

Die Schnittstelle hat zwei Seiten – eine mechanische und eine digitale.

Ein Konverter öffnet den physischen Zugang zu einer Bestandsanlage. Was danach mit den Daten passiert, ist eine zweite, eigenständige Frage. Diese Seite trennt, was wir heute können, was uns fehlt, und wohin die Reise gehen könnte – mit derselben Offenheit wie unsere NIS2-Seite.

Kurz gesagt

Instandhalter wollen zunehmend nicht nur eine Leitung anschließen, sondern Maschinendaten nutzen – in einem Dashboard, einem MES oder einer Leitwarte. Dafür braucht die mechanische Schnittstelle (RS232, RS485, TTY, CAN) eine digitale Entsprechung: einen Treiber, ein Protokoll, eine Anbindung an ein System wie MQTT oder OPC UA. Genau diese digitale Seite bauen wir heute noch nicht standardisiert – und sagen das hier offen, statt es zu verschweigen.

Teil 1

Warum ein Konverter allein noch keine Digitalisierung ist

Ein isolierter USB-Konverter liefert rohe Bytes am seriellen Port. Damit daraus ein Nutzen wird, braucht es eine zweite Ebene – unabhängig davon, wie gut die Hardware ist.

Heute vorhanden

Mechanische Schnittstelle

  • RS232, RS422/485, TTY und CAN ⇄ USB
  • Galvanisch getrennt, drei Produktfamilien im Shop
  • Das, was wir seit Jahren zuverlässig beherrschen

Die Basis. Ohne sie gibt es kein Digitalisierungsangebot.

Idee · noch nicht umgesetzt

Digitale Schnittstelle

  • Treiber & Beispiel-Skripte (Python, Node-RED)
  • Anbindung an einen MQTT-Broker
  • Anbindung an einen OPC-UA-Server

Absichtserklärung, kein Lieferumfang – dazu mehr in Teil 2.

Der mögliche Mehrwert

Nutzen für den Kunden

  • Maschinendaten direkt im MES, SCADA oder Dashboard
  • Kein eigener Programmieraufwand bei Ihnen
  • Aus dem Kabelkauf wird ein Digitalisierungsprojekt

Der Grund, warum sich die Lücke in Teil 2 zu schließen lohnt.

Teil 2 · Unser eigener Stand

Wo wir stehen, was fehlt, wohin es gehen könnte

Dieselbe Sorgfalt wie bei NIS2: keine Behauptung einer Software, die es nicht gibt. Stattdessen drei klar getrennte Spalten.

Heute Stärke

Mechanische Kernkompetenz

  • Entwicklung, Bestückung und Konfektion im eigenen Haus. Wir kennen jede Leiterplatte, die wir ausliefern.
  • Langjährige Erfahrung mit Retrofit-Situationen. Wir wissen, wie unterschiedlich Bestandsanlagen tatsächlich verkabelt sind.
  • Direkter Kontakt zur Anlage, nicht nur zum Bauteil. Anfragen beginnen bei uns mit der Situation vor Ort, nicht mit einem Datenblatt.

Ohne diese Basis gäbe es nichts, worauf ein Digitalisierungsangebot aufbauen könnte.

Fehlt noch

Digitale Anbindung

  • Kein dokumentierter Treiber- oder Beispielcode. Wer unsere Konverter programmatisch ansprechen will, bekommt heute keine Vorlage von uns.
  • Keine standardisierte MQTT- oder OPC-UA-Anbindung. Beide Protokolle sind intern diskutiert, aber nicht als Produkt umgesetzt.
  • Kein Geschäftsmodell für Software definiert. Ob das als Lizenz, Dienstleistung oder Einmalpaket angeboten würde, ist offen.

Offen benannt, damit im Vertrieb niemand etwas verspricht, das nicht existiert.

Vision / Roadmap

Nächste Ausbaustufe – noch nicht umgesetzt

Diese Punkte sind Absichtserklärung, kein Lieferumfang und keine Zusage mit Termin.

  • Treiber & Beispielskripte je Produktfamilie. Damit der Einstieg für einen Integrator nicht bei null beginnt.
  • Referenzintegration mit einem MQTT-Broker und einem OPC-UA-Server. Ein durchgängig getesteter Weg statt einer theoretischen Kompatibilität.
  • Klären: Eigenentwicklung oder Partner/Integrator. Nicht jede Software muss aus dem eigenen Haus kommen.

Zeitplan, Umfang und Reihenfolge sind noch nicht festgelegt. Platzhalter — Konkrete Zusagen erst nach interner Freigabe hier eintragen.

Klarstellung

Was wir ausdrücklich nicht behaupten

Damit diese Seite kein Versprechen weckt, das wir nicht halten können:

  • Wir behaupten nicht, dass es heute eine MQTT- oder OPC-UA-Anbindung als Produkt gibt. Beide sind Vision, keine Bestellposition.
  • Wir behaupten nicht, dass unsere Konverter mit dokumentiertem Treiber oder Beispielcode ausgeliefert werden.
  • Wir behaupten nicht, eine Softwareintegration ersetze Ihre eigene Systemintegration, Ihr MES oder Ihre Leitwarte.
  • Wir führen keine Partnerschaften oder Zertifizierungen im Software-Umfeld auf, die nicht bestehen.

Was wir stattdessen anbieten: ein ehrliches Gespräch darüber, ob und wie sich Ihre Anlage digitalisieren lässt – auf Basis dessen, was heute technisch machbar ist, nicht dessen, was sich gut verkaufen ließe.

Praktisch

Was heute schon möglich ist

Auch ohne fertigen Treiber oder MQTT-Gateway lässt sich ein Digitalisierungsvorhaben vorbereiten. Diese Punkte klären wir bereits heute im Gespräch:

  • Welche Daten an der Anlage überhaupt verfügbar sind und in welchem Takt
  • Ob ein Standard-Konverter reicht oder eine Sonderanfertigung nötig ist
  • Wie die galvanische Trennung bei einer dauerhaften Anbindung aussehen muss
  • Ob Eigenentwicklung oder ein Integrator als Partner sinnvoller ist
[Platzhalter: Foto Schaltschrank mit geplanter Gateway-Position]
Häufige Fragen

Digitalisierung, MQTT und OPC UA

Bieten Sie schon eine MQTT- oder OPC-UA-Anbindung an?

Nein, heute noch nicht. Beide stehen als Vision auf dieser Seite, nicht als Produkt im Shop. Wenn Sie konkreten Bedarf haben, sprechen wir offen darüber, was machbar ist und was nicht.

Was ist der Unterschied zwischen MQTT und OPC UA?

MQTT ist ein schlankes Nachrichtenprotokoll, OPC UA ein umfassenderer Industriestandard mit eigenem Datenmodell. MQTT eignet sich für einfache, häufige Datenpunkte an einen zentralen Broker; OPC UA bringt mehr Struktur und Sicherheit, dafür auch mehr Komplexität. Welches passt, hängt vom Zielsystem ab – mehr dazu im Glossar.

Kann ich meinen vorhandenen Konverter selbst anbinden?

Technisch oft ja, dokumentiert von uns aber noch nicht. Unsere Konverter melden sich am Rechner als serielle Schnittstelle an; alles Weitere – Auslesen, Weiterreichen an MQTT oder OPC UA – müssten Sie oder ein Integrator heute selbst umsetzen. Beispielcode dazu ist auf der Roadmap.

Lohnt sich der Kontakt schon, wenn die Software noch fehlt?

Ja. Die mechanische Anbindung – der meist aufwendigere Teil bei einer Bestandsanlage – lässt sich unabhängig von der Softwarefrage klären. Und Ihr konkreter Bedarf hilft uns, die Roadmap nicht am Reißbrett zu planen.


Sie haben eine Bestandsanlage, die angebunden werden muss?

Beschreiben Sie uns die Schnittstelle, die Umgebung und die Stückzahl. Sie bekommen eine technische Einschätzung, bevor irgendetwas bestellt wird.